Aktuelles

19.11.2018

Wohngruppe Maschweg auf dem Hof Kroll

Andreas Kroll erzählte Wissenswertes über die Ferkelzucht.

Am liebsten hätten alle aus der Wohngruppe Maschweg ein Ferkel mit nach Hause genommen: Die Mädchen und Jungen werden den Besuch auf dem Hof Kroll in Rabber in bester Erinnerung behalten. Den Einblick ermöglicht hatte Christian Buck, Vermieter des Hauses im Maschweg.

Der Hof Kroll liegt direkt an der B65, zwischen der Bundesstraße und der Kirche. Ein erhaltener, uralter Feuerlöscheimer lässt darauf schließen, dass er einst der viertgrößte Hof in Rabber war. „Jetzt ist der Platz begrenzt, wir sind quasi ein Bauernhof auf einer Verkehrsinsel“, schmunzelte Simone Egli-Kroll. Ihr Mann Andreas und sie betreiben den Hof in neunter Generation.

Am liebsten hätte jede/jeder ein Ferkel mit nach Hause genommen.

Die Kinder und Jugendlichen haben vor dem Stallrundgang nämlich auch etwas über die Geschichte des Hofes erfahren. Dieser sei einst abgebrannt und 1849 neu errichtet worden. „Ein Zimmermann hat auf dem Sterbebett in Amerika zugegeben, dass er für den Brand verantwortlich war“, verriet sie den Gästen. Ein Verwandter habe recherchiert, der Familienstammbaum kann bis in das 18. Jahrhundert zurückverfolgt werden.

Mit Andreas Kroll ging es anschließend in den Schweinestall, nachdem sich alle entsprechend eingekleidet hatten. Er wusste viel Wissenswertes über die Ferkelaufzucht zu berichten und ließ die Mädchen und Jungen beim Füttern mithelfen.

Auch beim Füttern durfte die Gruppe mithelfen.

Aber wie kam es überhaupt zu diesem Besuch? „Das Haus im Maschweg liegt mir mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern am Herzen. Und bei diesen kleinen Ausflügen lerne ich sie mal etwas kennen“, sagte Christian Buck. Simone Egli-Kroll kenne er schon lange, ebenso Andreas Kroll: „Simone informiert im Rahmen des Projektes ,Transparenz schaffen‘ Schulen und Interessierte über Landwirtschaft. Andreas ist mir bekannt durch sein Engagement beim Kreisposaunenfest und beim Landvolk. Seine Mutter und mein Vater haben außerdem ehrenamtlich zusammengearbeitet.“

Alle durften die Ferkel auf den Arm nehmen.

Im vergangenen Jahr habe er mit der Gruppe einen Milchviehbetrieb besucht. „Fachkundige Agraringenieure und Landwirte geben verständlich und altersgerecht Auskunft über die Arbeit, die uns täglich ernährt. Vielleicht geht es nächstes Jahr mit dem Förster in den Wald oder zu einem Energiewirt auf die Biogasanlage“, so Buck. Nach dem Ausflug hatte er noch zu einem gemeinsamen Essen eingeladen: „Das soll auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein kleines Dankeschön sein, denn ich meine, dass diese Frauen und Männer einen tollen Job machen!“

Hausleiterin Stephanie Masch weiß diese Form der Anerkennung sehr zu schätzen: „Vielen Dank an Herrn Buck und Familie Kroll, dass wir diesen interessanten Einblick bekommen haben. Es hat uns wieder gut gefallen, und das Essen mit Herrn Buck war ein schöner Ausklang des Tages.“

Ferkel

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14.05.2018

Allianz spendiert einen Kletterturm

Die Jungen und Mädchen aus der Dialog-Wohngruppe Maschweg freuen sich über einen neuen Kletterturm. Dank der finanziellen Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Allianz für die Jugend“ konnte das Gestell mit einer Kletterwand und einer Leiter, mit Sprossen und einer waagerechten Stange sowie mit einem Kletternetz im Garten aufgestellt werden. Bislang mussten die Maschweg-Kids neidisch in den Garten der Wittlager Wohngruppe gucken. Die Jungen dort hatten im Sommer 2017 einen ähnlichen Kletterturm von der Allianz für die Jugend bekommen.

Die Allianz-Generalvertretung von Michael Kleine-Heitmeyer liegt Luftlinie nur wenige hundert Meter entfernt an der Schulallee. Er freute sich beim offiziellen Einweihungstermin vor Ort, den Kindern auf diesem Wege etwas Gutes tun zu können. Gerne stellten die Kinder ihm und Dialog-Geschäftsführer Tim Ellmer ihre Kletterkünste unter Beweis. „Michael Kleine-Heitmeyer ist ein sehr verlässlicher Partner vor Ort. So eine Spende ist nicht selbstverständlich. Wir sind ihm und seinem Team sehr dankbar, dass sie sich für die Kinder einsetzen“, sagte Ellmer.

Hausleiter Matthias Meyerding und seine Kolleginnen hatten zudem den Grill angemacht. Eingeladen waren auch die Hausmeister des Unternehmensverbundes, die das Loch gebuddelt, das Fundament gegossen und den Kletterturm aufgestellt hatten. Aber auch die Kinder hatten sich die Stärkung redlich verdient, denn sie hatten fleißig mitgeholfen, den Sand rund um den Kletterturm zu verteilen.

Der gemeinnützige Verein Allianz für die Jugend e.V. Nordwest engagiert sich seit dem Jahr 2000 in der Förderung von konkreten Projekten der Jugendhilfe. Dabei versteht er sich als regionaler Partner für direkte und effiziente Hilfe vor Ort. Weit über 500 Projekte, die sich insbesondere um die Unterstützung für sozial benachteiligte Jugendliche kümmern, wurden in dieser Zeit gefördert. 14 Jahre nach seiner Gründung entschied sich Allianz für die Jugend e.V. die Zielgruppe zu erweitern. Seit August 2014 ist der Verein auch offen für Projekte zugunsten von Kindern. Getragen wird er durch die Spenden von den Allianz Vertretungen, von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Innen- und Außendienst und von dem Unternehmen Allianz. Die Projektvorschläge erreichen Allianz für die Jugend e.V. über die Vertretungen sowie über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

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17.06.2017

Allianz ermöglicht Kletterturm

Die Jungen aus der Dialog-Wohngruppe Wittlage freuen sich über einen neuen Kletterturm. Dank der finanziellen Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Allianz für die Jugend“ konnte das Gestell mit einer senkrechten Kletterstange und einer Leiter, mit Sprossen und einer waagerechten Stange sowie mit einem Kletternetz im Garten aufgestellt werden. „Typisch für Jungs sind auch wir besonders bewegungsaktiv

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07.04.2017

Verborgene Talente entdeckt

Der Herbst ist frisch, nass und grau. Hin und wieder zeigt die Jahreszeit aber auch ihre schöne Seite, so

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15.12.2016

Voltigieren ist kein Yoga

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Ob das stimmt? Die Kinder und Jugendlichen aus den Wohngruppen der Dialog gGmbH konnten sich jedenfalls aus erster Hand davon überzeugen.

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11.11.2016

Die schöne Seite des Herbstes

Der Herbst ist frisch, nass und grau. Hin und wieder zeigt die Jahreszeit aber auch ihre schöne Seite, so

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